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Circuspädagogik. Erarbeitung einer Konzeption für einen Akrobatik- und Menschenpyramidenworkshop mit dem Ziel einer Präsentation

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7. Menschenpyramiden

     

    Dreier-Pyramiden(Siehe Skizze A)

Eine einfache Fortführung der Bankposition ergibt sich dadurch, daß zwei Personen unten knien und die Dritte mit je einem Fuß auf dem Gesäßansatz steht. Dabei ist es wichtig, nicht direkt auf der Verlängerung der Wirbelsäule zu stehen.

              A

Der Abgang erfolgt langsam und nicht ruckartig.

Die Hilfestellung steht hinter O.

 

Nun eine andere Form, die immer wieder in verschiedenen Varianten in Pyramiden vorkommt und auch eine Fortführung der Bankposition ist. (Siehe Skizze B)

B

Diese Pyramide kann gesteigert werden, wenn sie mit mehr Menschen durchgeführt wird.

Der Abgang erfolgt langsam und nicht ruckartig.

Die Hilfestellung steht hinter O.

 

Eine Fortführung des Oberschenkelstandes. (Siehe Skizze C)

C

Es ist wichtig, daß der Handstand nicht zu schwungvoll erfolgt, damit U das Gleichgewicht noch halten kann.

Um dies sicherzustellen, steht die Hilfestellung hinter der Übung und fängt den Handstand falls nötig ab.

Hier eine Kombination aus Fuß- und Handflieger. Beide Partnerübungen sollten alleine sicher beherrscht werden, um diese Kombination auszuprobieren. (Siehe Skizze D)

D

Beide Oberen gehen in Ausgangsposition. Der "Flieger" auf den Händen beginnt, die Obere muß dann die Beine spreizen, um Platz für die Beine von U zu schaffen. Der Fußflieger erfolgt ohne Hand-Hand-Kontakt. O hält sich dafür an den Knöcheln von U fest.

Der Abgang erfolgt langsam und nicht ruckartig.

Für diese Übung sind zwei Hilfestellungen sinnvoll, allerdings kann eine auch ausreichen. Diese steht seitlich und hat je einen Arm unter der Brust der Oberen, um ein mögliches Kippen nach vorne zu verhindern.

 

  • Vierer-Pyramiden

Wieder eine Fortführung der Bankposition F. (Siehe Skizze E)

                   E

Die beiden Unteren sollten in etwa gleich groß sein. Wie immer muß darauf geachtet werden, den direkten Kontakt mit der Wirbelsäule einer Unteren zu vermeiden.

Für den Aufstieg der oberen Person gibt es verschiedene Möglichkeiten:

- Wenn die linke Unterperson kräftig genug ist, kann der Aufstieg über deren Schultern erfolgen

- eine fünfte Person kann eingesetzt werden, die entweder eine Bankposition hinter der Pyramide einnimmt und dem Oberen quasi als "Leiter" dient oder den Oberen auf ihre Schultern steigen läßt (siehe Schulterstand), damit diese von dort aus in Position kommt.

- eine andere elegante Möglichkeit besteht darin, daß die Workshopleitung den Oberen (im Regelfall eines der leichtesten Kinder) nach oben in die Position hebt. Diese Variante bietet sich besonders bei Aufführungen mit Kindern an, da dadurch die Zeit, die die Unteren die Pyramide halten müssen, verkürzt wird, und die Hilfestellung in den Pyramidenaufbau integriert wird.

Der Abstieg der Obersten erfolgt mit aktiver Unterstützung der Hilfestellung.

Die Hilfestellung steht während der Übung hinter der Pyramide und hält die Hände in der Nähe der Hüfte von O, um nötigenfalls rasch zufassen zu können. Der Aufgang für die Obere ist hier einfacher, sie kann über das Gesäß der unteren erfolgen. Natürlich stehen auch die anderen oben beschriebenen Aufstiegstechniken zur Auswahl.

Der Abgang erfolgt langsam und nicht ruckartig.

Die Hilfestellung steht hinter der Pyramide und konzentriert sich auf den Oberen.

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Lexikon Pädagogik: Hundert Grundbegriffe
Siehe auch:
Empirische Sozialforschung: Eine …
Sternstunden der Soziologie: Wegweisende …
Metaphysik: Schriften zur ersten Philosophie
Erziehungswissenschaft: Ein Grundkurs
Meditationes de Prima Philosophia …
Einführung in die Theorie der Bildung
 
   
 
     

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