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I. Einführung
1996 fragte mich eine bekannte
Sozialpädagogin, ob ich Lust hätte, in ihrem Freizeitheim für Jugendliche einen Akrobatikworkshop durchzuführen. Der Workshop machte mir sehr viel Spaß und durch anschließende Gespräche mit ihr über die
teilnehmenden Jugendlichen bekam ich einen ersten Einblick in die Möglichkeiten, die diese Arbeit bietet.
1999 leitete ich einen
Fortbildungsworkshop für praktizierende SozialpädagogInnen und ErzieherInnen beim Jugendamt Nürnberg. Bisher hatte ich nur direkt mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, jedoch noch nicht mit
MultiplikatorInnen. Die Vorbereitung war speziell in konzeptioneller Hinsicht sehr interessant.
Daraufhin entstand die Idee, diese Arbeit
zu vertiefen und im Rahmen dieser Diplomarbeit eine eigene Konzeption zu erarbeiten.
Zu Beginn steht eine kurze, einführende
Beschreibung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in der BRD hinsichtlich der Möglichkeit, ihren körperlichen Bewegungsdrang auszuleben. Im Anschluß daran folgt ein Kapitel über
Circuspädagogik und deren möglichen positiven Auswirkungen.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt im
anschließenden Kapitel, der Erarbeitung einer Konzeption eines Akrobatikworkshops mit dem Ziel einer kleinen Aufführung. Sie besteht aus der Benennung der Zielgruppe sowie der Ziele, den verschiedenen
praktischen Methoden zur Umsetzung und einer kritischen Reflexion.
Es folgt ein Praxisbericht von der
Durchführung der Akrobatikwerkstatt bei dem Bundestheatertreffen der Länder in Mühlhausen (Thüringen) im September 1999.
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